Vor Prüfungen und Referaten ist es völlig normal, etwas angespannt und aufgeregt zu sein. Ein wenig Lampenfieber kann sogar helfen, die Wachsamkeit und Konzentration in einer Prüfungssituation zu erhöhen. Werden Nervosität und Angst jedoch übermächtig, werden sie zum Hindernis. Was Ihre Kinder dagegen tun kann.

5 Anti-Stress-Tipps bei Lampenfieber und Prüfungsangst

1) Lampenfieber und Angst zulassen
Lampenfieber und Prüfungsängste hat fast jeder Mensch, sie sind ganz normal. Anstatt gegen die Gefühle anzukämpfen, ist es besser, sie zuzulassen und sie wie alte Bekannte zu begrüßen: Hallo Aufregung, hallo Angst, da seid ihr wieder!

2) Folgen überlegen
Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn die Prüfung schief geht? Am besten überlegen Sie sich die Folgen gemeinsam mit Ihren Kindern. In den meisten Fällen können schlechtere Leistungen mit weiteren besseren Ergebnissen ausglichen werden. Aber auch eine nicht geschaffte Wiederholungsprüfung ist nicht das Ende. Vielleicht muss Ihr Kind die Klasse wiederholen, aber es geht auf jeden Fall weiter, auch wenn die Prüfung schief geht.

3) Ein Ventil für die Nervosität finden
Stress und Nervosität zeigen sich unterschiedlich: Vielleicht ist Ihrem Kind übel und schwindelig, dessen Herz klopft wild oder der Kopf fühlt sich heiß an. Das sind Zeichen, dass der Körper Ihres Kindes Energie für die bevorstehende Aufgabe aktiviert. Bewegungs- und Entspannungsübungen bauen den Stress ab und lassen Ihr Kind besser konzentrieren. In unserer Videothek gibt es über 400 Videos, die ganz einfach nachzumachen sind und helfen die Nervosität zu lindern. Vor allem das Programm Vital4Heart bietet viele Entspannungsübungen. Während der Prüfung kann Ihr Kind versuchen, zwei- oder dreimal tief und bewusst durchzuatmen.  In akuten Stresssituationen hilft es auch, sich ganz bewusst auf etwas anderes zu konzentrieren, z. B., indem sich Ihr Kind eine angenehme Situation ins Gedächtnis ruft.

4) Zuversicht
Zwar kann es gegen Prüfungsangst helfen, zu überlegen, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Auf jeden Fall sollte Ihr Kind aber nicht allzu sehr über mögliche negative Folgen nachdenken. Ihr Kind kann zuversichtlich zur Prüfung gehen, wenn es gut auf die Prüfung vorbereitet ist und sich bemüht. Denn dann ist es sehr wahrscheinlich, dass alles gut geht und Ihr Kind gut abschneiden wird.

5) Wasser hilft beim Denken
Das Gehirn wirkt bei Flüssigkeitsmangel mit Konzentrationsverlust. Genügend Trinken vor und während der Prüfung ist also sehr wichtig. Ideale Getränke sind Leitungs- und Mineralwasser, ungezuckerter Kräuter- und Früchtetee und verdünnte Fruchtsäfte. Ungeeignet sind koffeinhaltige Limonaden und Energydrinks, die aufputschend wirken und Unruhe und Nervosität fördern.